Insulinresistenz

Qualitativ hochwertiges Heu

Ganzheitlicher Therapieansatz

Bei insulinresistenten Pferden sollte je nach Grad der Erkrankung auch das Heu auf seine Zuckergehalte überprüft werden, gegebenenfalls muss das Heu "gewaschen" werden. Das "Heu tränken" führt jedoch nicht nur zur Zuckerreduktion sodern auch zum Verlust von Nährstoffen (Vitamine etc.). Eine ausreichende Nähr- und Wirkstoffzufuhr ist in diesen Fällen besonders wichtig. Die Ergänzung mit entsprechenden Mikronährstoffen muss so erfolgen, dass eine hohe Bioverfügbarkeit gewährleistet ist und die wesentlichen, für den Glukosestoffwechsel notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge enthalten sind (siehe orthosal® KOMBI, Mikronährstoffe). Gleichzeitig muss der Zucker- und Stärkegehalt niedrig sein, um weitere Belastungen zu vermeiden.

Die Fütterung von Getreide soll weitgehend vermieden werden und durch Rübenschnitzel, Leinsamen, geeignete Öle o. Ä. ersetzt werden.

In schwierigen Fällen soll auf Weidegang weitgehend verzichtet werden bzw. nur unter Zuhilfenahme eines Maulkorbes erlaubt werden.

Bewegung fördert den Glukosestoffwechsel und vemindert nachweislich die Insulinresistenz. Ausreichend Bewegung ist daher eine wesentliche Maßnahme.

Zur Unterstützung beim Equinen Cushing Syndrom gibt es ein völlig neues Ernährungskonzept. corticosal® enthält bioaktive Substanzen, die auf vielfältige Weise zur Regulierung und Modifizierung der zahlreichen, durch das Cushing Syndrom ausgelösten, metabolischen Veränderungen beitragen.

Von einer Insulinresistenz betroffene Pferde neigen zu Leberproblemen und Hufrehe. Bei wiederkehrenden Hufreheerscheinungen empfehlen wir die Supplementierung von heparal® zur Förderung der Leberentgiftung und doloral® zur Unterstützung im Entzündungsabbau und zur Durchblutungsförderung.