Mikronährstoffe
Selenmangelerkrankungen beim Pferd wurden bereits im 19. Jahrhundert beschrieben.
Durch die heute immer noch übliche landwirtschaftliche Intensivnutzung schreitet die Nährstoffverarmung von Böden und Pflanzen weiter fort. So liegt der Gehalt an Selen im Heu heute vielfach unterhalb der Nachweisgrenze (< 0,002 mg/kg TS). Selengehalte unterhalb 0,025 mg/kg TS führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu gesundheitlichen Störungen.
Eine zusätzliche Gabe ist daher unerlässlich! Dieses Spurenelement weist beim Pferd eine nur geringe therapeutische Breite auf. Die tägliche Gabe muss also ausreichend sein, darf jedoch nicht zur Überversorgung führen. Da organische Selenverbindungen nachweislich viel verträglicher sind als anorganische Selenverbindungen, ist eine Supplementierung mit organischem Selen in moderater, jedoch bedarfsdeckender Dosierung sinnvoll.
Im orthosal® KOMBI sind ausschließlich organisch gebundene Spurenelemente - natürlich auch Selen - in bedarfsgerechter Dosierung enthalten. Bei Futtermitteln, die sehr hohe Gehalte an anorganischem Selen enthalten, sollte evtl. die Gesamtration bezüglich der täglichen Selenaufnahme überprüft werden. In selenarmen Gegenden sollte eine - mindestens kurweise - zusätzliche Selengabe erwogen werden (siehe Selentherapie, orthosal® Selen).