Cushing Syndrom
Das Cushing Syndrom
Das Equine Cushing Syndrom ist das Ergebnis einer Funktionsstörung der Pars intermedia der Hypophyse und wird durch den Verlust der dopaminergen Hemmung der Hormonausschüttung der Hypophyse ausgelöst. Eine Gegenregulation erfolgt beim Pferd derzeit zumeist mit einem Dopaminagonisten. Das hierfür üblicherweise eingesetzte Medikament Pergolid muss dauerhaft verabreicht werden. Die häufig beschriebenen Nebenwirkungen sind Appetitlosigkeit, Kreislaufstörungen, Gewichtsverlust, Apathie und Depression oder Kolik. In vielen Fällen muss die tägliche Dosis immer wieder erhöht werden.
Es ist jedoch möglich mit natürlichen bioaktiven Substanzen und Heilkräutern(z.B. Mönchspfeffer) und bestimmten Nährstoffen die endogene Dopaminproduktion anzuregen. Darüber hinaus kann mit membranprotektiven Mikronährstoffen (u.a. Antioxidantien), wie im corticosal® enthalten, ein Schutz der dopaminergen Neuronen bewirkt und einer weiteren Zellzerstörung entgegengewirkt werden. Man geht heute davon aus, dass proinflammatorische Metaboliten (z.B. Zytokine) an der Zerstörung dieser Neuronen beteiligt sind.