Navalis facebook - Seitenavalis® on facebook
  • Mikronährstoff-Mangel beim Hund

    Rasse, Alter, Gewicht, Aktivität, Erkrankungen und Fütterung spielen eine große Rolle bei der Mikronährstoffversorgung. Nährstoff-Dysbalancen können jedoch mittels hoch dosierter Einzel- mikronährstoffe gezielt ausgeglichen werden.
     
    Zum Weiterlesen: Selenmangel beim Hund, Zinkmangel beim Hund, Kupfermangel beim Hund

  • Equines Cushing Syndrom (ECS)

    Das ECS ist die wichtigste endokrine Erkrankung bei älteren Pferden (› 15 Jahre) und wird immer häufiger diagnostiziert. Es wird angenommen, dass mittlerweile rund 50.000 Pferde in Deutschland betroffen sind.
     
    Zum Weiterlesen: Ratgeber ECS

  • Linus Pauling (1901-1994)

     

    „Die Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Wenn das Herz aus dem Takt kommt

Eine gezielte Unterstützung des Herzstoffwechsels ist gerade im Frühstadium einer Herzerkrankung essentiell. Rechtzeitig erkannt können eine modifizierte Fütterung und eine sinnvolle Nährstoffsubstitution Veränderungen am Herzen wertvoll unterstützen und verbessern.


Das Kraftwerk im Körper
Mit seiner enormen Ausdauerleistung ist das Herz einzigartig in der Natur. Als zentrales Organ versorgt es über das Blut das Gehirn, die Muskeln und sämtliche Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Das Herz besitzt im Gegensatz zu anderen Organen die erstaunliche Fähigkeit, sich bei Erkrankungen durch Umformung wie Dilatation oder Hypertrophie an veränderte Verhältnisse anzupassen und ist somit in der Lage, diese über einen langen Zeitraum auszugleichen.


Etwa jeder vierte Hund im Alter von über sieben Jahre leidet an einer Herzerkrankung! Dabei sind nicht nur ältere, sondern ebenso übergewichtige Hunde betroffen. Bei einigen Rassen treten Herzerkrankungen aufgrund genetischer Veranlagung schon in sehr frühem Alter auf. Der Großteil dieser Herzkrankheiten entsteht im Laufe des Lebens, entwickelt sich schleichend und betrifft zumeist die Herzklappen oder den Herzmuskel:

Kleine und mittlere Hunderassen wie beispielsweise Dackel, Schnauzer oder Terrier neigen vermehrt zu krankhaften Veränderungen der Herzklappen (Endokardiosen). Diese sind dabei verdickt, schließen nicht mehr vollständig und es kommt somit vor dem Herz zu Blutrückstau.

Großwüchsige Hunderassen, wie zum Beispiel Boxer, Doggen oder Dobermänner, sind häufig von einer Schwäche des Herzmuskels (dilatativen Kardiomyopathie) betroffen. Dabei nimmt der Wanddurchmesser des Herzmuskels immer mehr ab, das Herz vergrößert und wirkt wie ausgeleiert. Dadurch lässt die Pumpkraft nach.

Einen kleineren Anteil bilden die angeborenen Herzerkrankungen. Diese sind entweder genetisch bedingt oder entstehen aufgrund von Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen des Embryos.