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  • Unterstützung für die Niere

    Die wesentlichste Maßnahme zur Unterstützung der Nierenfunktion ist die Anregung der Diurese. 

Ausreichende Wasseraufnahme täglich – wichtig für das Wohlbefinden von Pferd und Hund

Hunde sollten am Tag zwischen 60 ml und 80 ml Wasser pro kg Körpergewicht zu sich nehmen, was bei einem 20 kg-schweren Hund ca. 1,4 l bedeuten. Ein durchschnittlicher, etwa 600 kg schwerer Warmblüter trinkt am Tag zwischen 30 und 50 Litern.

Diese Angaben variieren ja nach Rasse und Arbeitspensum. Die Aufnahme von Flüssigkeit stellt unter anderem die Funktion von Herz, Leber, Nieren und Verdauungstrakt sowie die Regulierung des Wärmehaushalts durch Schweißbildung sicher – lebenswichtige Funktionen, die Tiere nur unter ständigem und ausreichendem Zugang zu frischem Wasser aufrechterhalten können.

Im Winter geht das natürliche Durstgefühl sowohl bei den Menschen als auch bei den Tieren zurück. Die Tierbesitzer sollten gerade jetzt vermehrt darauf achten, wie viel Flüssigkeit die Vierbeiner zu sich nehmen. Die berühmte Hautfalte lässt erkennen, ob Hunde und Pferde ausreichend Trinkwasser zu sich nehmen: Glättet sich die Falte rasch wieder, ist der Flüssigkeitshaushalt in Ordnung, bleibt sie außergewöhnlich lange stehen, ist das ein Zeichen für zu wenig Flüssigkeit im Körper.

Die Kontrolle über die Wasseraufnahme des Hundes gelingt über den Stand im Wassernapf sehr einfach. Im Pferdestall ist es mit den Selbsttränken schon schwieriger. Ein Wasserzähler an der Tränke in der Box kann außerdem helfen, ganz sicher zu gehen, dass Pferde ausreichend trinken. Im Winter empfiehlt es sich außerdem, den Tieren angewärmtes Wasser anzubieten, da Pferde das häufig zu kalte Leitungswasser oft verschmähen, was sogar zu Koliken führen kann.

Besonderheiten bei alten Tieren

Besonders alte Tiere sind im Winter aufgrund des physiologischen Alterungsprozesses für ein vermindertes Durstgefühl prädisponiert. Dies ist auf eine nachlassende Nierenfunktion und einen sukzessiven Rückgang des Nierengewebes zurückzuführen. Durch regelmäßige tierärztliche Kontrollen (1- bis 2 mal im Jahr) können viele "Alterskrankheiten" jedoch auch frühzeitig diagnostiziert und entsprechend auch erfolgreich behandelt werden. Manchmal sind es die Folgen, die zuerst auffallen. So kann es sein, dass ein Hund auf einmal stärker zum Gassigehen aufgefordert werden muss oder häufiger raus will.

Unterstützung der Nierenfunktion auf Basis nutriologischer Ernährungsmedizin

Eine kurweise Anwendung von die Nierenfunktion anregenden Präparaten kann Abhilfe schaffen: Diese enthalten sekundäre Pflanzenstoffe aus Birke und Goldrute, die die Nierenfunktion unterstützen und die Diurese und damit auch die Flüssigkeitsaufnahme auf natürliche Weise fördern.