Arthrose bei Pferd und Hund

Arthrose: Gesunde Gelenke bei Pferd und Hund sind essentiell für Bewegungsfreude ohne Schmerz

Arthrose, Arthritis oder Osteoarthritis?

Der Begriff Osteoarthritis stammt aus dem angelsächsischen Sprachraum, womit chronisch-degenerative Gelenkveränderungen mit Knorpelabbau bezeichnet werden, die mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen einhergehen. Der entsprechende deutsche Begriff ist Arthrose. Bei einer Arthritis handelt es sich um eine infektiöse oder nicht-infektiöse Entzündung eines oder mehrerer Gelenke. Während die infektiöse Arthritis durch Bakterien verursacht wird, liegen der nicht-infektiösen Arthritis Entzündungsreaktionen des Immunsystems zugrunde. Eine Arthritis kann zu Arthrose führen.

Wie entsteht eine Osteoarthritis?
Knorpelzellen reagieren auf einen Stressfaktor mit der Produktion abnormaler Stoffwechselprodukte, die zur Zerstörung aller Gelenkstrukturen beitragen.
Die Folge ist eine Entzündung mit Verdickung der Gelenkkapsel sowie der Abbau von Gelenkknorpel. Diese verursacht Schmerzen und Funktionseinschränkungen und ist verantwortlich für anhaltende Entzündungsprozesse. Der Prozess setzt sich fort, wodurch die Gelenkinnenhaut (Synovialmembran) und die Gelenkflüssigkeit (Synovia) geschädigt werden, was wiederum in Schmerzen, Funktionseinschränkungen und einer veränderten Gelenkbiomechanik resultiert.
Der Anteil an Skelettknochen, der unter der schützenden Knorpelschicht liegt, wird durch die degenerativen Prozesse zu festem Bindegewebe umgewandelt (Sklerosierung), wodurch die mechanischen Kräfte erhöht werden, die auf den Gelenkknorpel übertragen werden. Die gelenkschützenden Mechanismen gehen verloren, es entstehen irreversible Schäden.


Woraus besteht der Gelenkknorpel und wie wird er gebildet?
Der Hauptbestandteil des Gelenkknorpels (hyaliner Knorpel) besteht aus einer Grundsubstanz, der sogenannten Extrazellulärmatrix (EZM), in der Knorpelzellen eingebettet sind. Diese hoch spezialisierten Zellen stellen unter anderem die Glykosaminoglykane, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure, sowie verschiedene Kollagene und andere Substanzen her, die zur Bildung der EZM notwendig sind. Die EZM wiederum enthält einen großen Anteil an Kollagenfasern des Typs II, ein essenzieller Baustein, der verantwortlich für die Anordnung fibrillärer Quervernetzungen ist, wodurch die Zugbelastbarkeit des Knorpels gesichert wird.


Woraus besteht Gelenkflüssigkeit und wie wird sie gebildet?
Die Hauptbestandteile der Gelenkflüssigkeit sind die zu den Glykosaminoglykanen gehörende Hyaluronsäure, Glukose und Wasser.
Hyaluronsäure besitzt eine sehr hohe Wasserbindungskapazität und ist hauptsächlich für den Erhalt der Viskosität (gelartige Konsistenz) der Gelenkflüssigkeit zuständig. Die gelartige Konsistenz wirkt wie ein Stoßdämpfer für das Gelenk und schützt den Gelenkknorpel vor Abrieb. Zudem spielt sie eine große Rolle bei der Regeneration von Sehnen und anderen Bindegeweben. Zellen der Gelenkinnenhaut bilden die Gelenkflüssigkeit, die in den Gelenkspalt sezerniert wird.

Wie erkenne ich, dass mein Tier eine Gelenkerkrankung hat?
Meist entstehen morphologische und mechanische Veränderungen im Gelenk schleichend über einen längeren Zeitraum und häufig merkt man erst im fortgeschrittenen Verlauf, dass das Tier Schwierigkeiten mit einem Gelenk haben könnte.
Achten Sie auf folgende Hinweise:
  • akute / chronische wiederkehrende Lahmheit
  • steifer Gang, Leistungseinbruch oder verringerte Geh-/Spielfreude
  • verändertes Gangbild durch Schonhaltung
  • Hunde haben Probleme beim Aufstehen und springen ungerne ins Auto
  • Hunde lecken manchmal den Bereich des betroffenen Gelenks


Wie wird eine Osteoarthritis behandelt?
Je nach Befund kann entweder konservativ oder chirurgisch (arthroskopisch) behandelt werden. Nach initialer Schmerz- und entzündungshemmender Therapie steht die Förderung der Gelenkregeneration im Vordergrund. Neben physikalischer und medikamentöser Therapie spielt die Ernährungsmedizin eine immer größer werdende Rolle als therapiebegleitende Maßnahme bei Osteoarthritiden bei Hunden und Pferden.
Denn schon im Frühstadium ist die körpereigene Produktion an Glykosaminoglykanen (GAG) beeinträchtigt, die wichtig zur Bildung und zum Erhalt der Knorpel-Grundsubstanz und der Gelenkflüssigkeit sind. Knorpelzellen und Kollagen degenerieren, wenn die Erkrankung fortschreitet.
Der Körper kann sie nur in geringem Umfang nachliefern, um die Gelenkstruktur zu erhalten.


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OSTEOARTHRITIS (OA)

Die OA ist ein entzündlicher Prozess, der zu fortschreitenden Veränderungen in Struktur und Funktion des Gelenks führt. Die 3 Hauptursachen (Stressfaktoren) für die Entstehung solcher degenerativen Gelenkerkrankungen sind:
  • altersbedingte Degeneration
  • mechanischer Stress (Trauma, Verletzung, Fehlbelastung)
  • metabolischer Stress (unausgewogene Mikronährstoffversorgung insbesondere während des Wachstums)