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Equines Cushing Syndrom (ECS, PPID)

Das Equine Cushing Syndrom

Das Equine Cushing Syndrom beim Pferd

CUSHING BEZEICHNUNGEN
Das Equine Cushing Syndrom wird häufig mit ECS abgekürzt und ist auch unter der Bezeichnung PPID für Pituitary Pars Intermedia Dysfunction zu finden.

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In einer Anwendungsstudie wurden 2018 die tierärztlich festgestellten Effekte des Wirkstoffkomplexes in navalis corticosal® untersucht Jetzt mehr erfahren!

Was ist eigentlich Cushing? Das Equine Cushing Syndrom (ECS, PPID) ist die wichtigste hormonelle Erkrankung bei älteren Pferden und Ponies (>15 Jahre) und wird immer häufiger diagnostiziert. Es wird angenommen, dass mittlerweile rund 50.000 Pferde in Deutschland betroffen sind. Die Krankheit ist chronisch fortschreitend und kann nicht geheilt werden.

Ursprung der Erkrankung ist die im Gehirn gelegene winzige Hirnanhangdrüse (Hypophyse), welche für die Bildung vieler Hormone zuständig ist. Über den Blutkreislauf werden diese Hormone in den Körper transportiert und steuern dort die Körperfunktionen. Bei an Equinem Cushing Syndrom (ECS, PPID) erkrankten Pferden kommt es zu einer Überproduktion bestimmter Hormone (z. B. dem Stressvorläuferhormon ACTH), was zu einer vermehrten Stressreaktion (Kortisol^) und zu zahlreichen klinischen Veränderungen führt.

Hier auf unserer speziellen Themenseite zum Equinen Cushing Syndrom (ECS, PPID) finden Daten, Fakten, Hintergrundwissen und Praxisbeispiele dazu.

Unter anderem finden Sie Informationen zu:

Außerdem können Sie unabhängige Expertenmeinungen und Details zur klinischen Studie beim Equinen Cushing Syndrom (ECS, PPID) nachlesen, in welcher bei an ECS erkrankten Pferden die Gabe von navalis corticosal® über einen Zeitraum von sechs Monaten zu einer signifikanten Verbesserung des klinischen Gesamtbildes insbesondere des Fellkleids und der Vitalität führte.*

*Bradaric Z, May A, Gehlen H (2013): Use of the chasteberry preparation corticosal® for the treatment of pituitary pars intermedia dysfunction in horses. Pferdeheilkunde 6: 721-728 Zur Original Studien-Zusammenfassung auf Englisch, veröffentlicht in der Pferdeheilkunde 2013/6.

Entstehung & Ursache des Equinen Cushing Syndroms (ECS, PPID) beim Pferd

Wie entsteht Equines Cushing eigentlich? Wenn die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) außer Kontrolle gerät...

Ursprung der Erkrankung ist die im Gehirn gelegene winzige Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die für die Bildung vieler Hormone und anderer Botenstoffe zuständig ist. Über den Blutkreislauf werden diese Substanzen in den Körper transportiert und steuern dort nahezu alle Körperfunktionen. Der genaue Mechanismus zur Entstehung des ECS ist allerdings noch nicht bis in alle Einzelheiten geklärt. Verschiedene renommierte internationale Forschungsgruppen haben aber mittlerweile herausgefunden, dass es im Bereich des mittleren Teils der Hypophyse (pars intermedia) zu einer Umfangsvermehrung kommt, die oftmals bis zu einer tumorartigen Veränderung (Adenom) reichen kann. Daher resultiert auch der Name PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunction), der hierzulande aus dem englisch-sprachigen Raum immer mehr Einzug findet (alternativ zu ECS).

ACTH und Kortisol in Balance – hormonelle Zusammenhänge zwischen Hirnanhangdrüse und Nebenniere beim gesunden Pferd. Das ACTH bewirkt in den Nebennieren die kontrollierte Ausschüttung von Kortisol. Das Kortisol hemmt in einem Teilbereich (pars distalis) der Hirnanhangdrüse die Ausschüttung von ACTH. [Abb. 1]

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Abb. 1: ACTH und Kortisol in Balance – hormonelle Zusammenhänge zwischen Hirnanhangdrüse und Nebenniere beim gesunden Pferd.

Bei einem gesunden Pferd wird das adrenocorticotrope Hormon ACTH überwiegend von spezialisierten Zellen (den corticotropen Zellen) in der pars distalis der Hirnanhangsdrüse gebildet. Die spezialisierten Zellen der pars intermedia hingegen, produzieren nur einen sehr geringen Anteil des ACTH. Die Bildung und Ausschüttung des ACTH in der pars intermedia wird von dem Botenstoff Dopamin reguliert, die der pars distalis hingegen von dem Hormon Kortisol.

Das Hormon ACTH gelangt über die Blutbahn zu den Nebennieren, wo es die Ausschüttung des Stresshormons Kortisol stimuliert. Kortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, das viele Stoffwechselfunktionen im Körper steuert. So ist es am Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel involviert. Im Körper wird immer so viel Kortisol ausgeschüttet, wie vom Organismus benötigt wird. Hierfür sorgt ein spezieller Stopp-Mechanismus. Denn wenn genügend Kortisol vorhanden ist, bewirkt dieses Hormon in der pars distalis der Hypophyse, dass Die Produktion und Ausschüttung von ACTH herunter gefahren wird. So entsteht ein hormonelles Gleichgewicht.

ACTH und Kortisol in Dysbalance – hormonelle Zusammenhänge zwischen Hirnanhangdrüse und Nebenniere bei ECS. Bei ECS wird in dem krankhaft veränderten Teilbereich (pars intermedia) der Hirnanhangdrüse ACTH übermäßig ausgeschüttet. Grund dafür sind das fehlen von Dopamin und Kortisol-Rezeptoren zur ACTH-Hemmung. [Abb. 2]

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ACTH und Kortisol in Dysbalance – hormonelle Zusammenhänge zwischen Hirnanhangdrüse und Nebenniere bei ECS. Bei ECS wird in dem krankhaft veränderten Teilbereich (pars intermedia) der Hirnanhangdrüse ACTH übermäßig ausgeschüttet. Grund dafür sind das fehlen von Dopamin und Kortisol-Rezeptoren zur ACTH-Hemmung. [Abb. 2]

Mittlerweile weiß man, dass bei ECS bzw. PPID erkrankten Pferden in der Hypophyse eine verminderte Dopamin-Synthese vorliegt und sogenannte dopaminerge Nervenzellen zugrunde gehen. Führende Wissenschaftler wie Prof. Dianne McFarlane und Prof. Todd Holbrook von der Oklahoma State University gehen davon aus, dass dafür fehlgefaltete zelluläre Signalproteine sowie eine „pro-inflammatorische“ Stoffwechsellage ursächlich sind. Interessanterweise fanden weitere renommierte Forscher (Prof. Toribio von der Ohio State University sowie Prof. Johnson von der University of Missouri) heraus, dass auch ein vermehrter oxidativer Stress dafür eine Rolle spielen soll. Aufgrund dieser beschriebenen Ursachen ist in der Pars intermedia der Hypophyse nicht genügend Dopamin vorhanden, um die Produktion und Ausschüttung von ACTH zu stoppen. Die spezialisierten melanotropen Zellen reagieren auf das Fehlen von Dopamin mit übermäßigem Wachstum und Vermehrung und sezernieren ACTH und andere Botenstoffe im Übermaß, die die Eigenschaften von ACTH noch verstärken. Die pars intermedia der Hirnanhangsdrüse vergrößert tumorartig. Diese Zellen haben auch keine Rezeptoren für das Kortisol, so dass das im Übermaß gebildete Kortisol auch keinen hemmenden Effekt auf die ACTH-ausschüttenden Zellen ausüben kann. Als Folge entsteht eine katabole (abbauende) Stoffwechsellage, welche Immunsuppression, Insulinresistenz und einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge haben kann.

Welche Symptome zeigen Pferde bei Equinem Cushing Syndrom (ECS, PPID)?

Die häufigsten klinischen Symptome bei Equinem Cushing Syndrom

Das Resultat der entgleisten Stoffwechselprozesse bei ECS sind die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägten klinischen Erscheinungsbilder, die Symptome. Ursache der Symptome des ECS ist eine multifaktorielle Dysbalance. Die Symptome können in unterschiedlichsten Kombinationen gleichzeitig auftreten.

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Ernährungstipps

Das prägnanteste sichtbare Symptom ist der sogenannte Hirsutismus, eine Stoffwechselstörung, die ein zu langes und lockiges Fell und / oder einen unvollständigen oder verzögerten Fellwechsel verursacht. Häufig tritt in diesem Zusammenhang vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose) auf. Vermehrtes Schwitzen kann auch durch eine gestörte Steuerung der Körpertemperatur im Gehirn verursacht werden. Daher schwitzen manche Cushing-Pferde auch im Winter bei Minusgraden, obwohl sie sich körperlich nicht angestrengt haben. Ein weiteres deutlich sichtbares Symptom ist die Hufrehe, die insbesondere bei übergewichtigen Pferden vermehrt auftritt. Bei ECS-Pferden steht sie häufig im Zusammenhang mit einer Störung des Zuckerstoffwechsels (Insulinresistenz, erhöhte Blutzuckerwerte). Die Entstehung von Fettpolstern über den Augen, sowie Kruppen- und Kammfett, resultiert aus einem veränderten Fettstoffwechsel. Ein erhöhter Muskelabbau ist häufig am Auftreten eines Senkrückens erkennbar und Folge eines gestörten Eiweißstoffwechsels. Ungefähr 30 % der Pferde trinken vermehrt Wasser (Polydypsie) und zeigen einen vermehrten Harnabsatz (Polyurie). Dies sind Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium magern die Pferde ab, sind müde und teilnahmslos. Die katabole (abbauende) Stoffwechsellage belastet die Leber und Nierenfunktion. Durch einen veränderten Kortisolspiegel ist die Stresstoleranz bei allen Pferden deutlich vermindert, was sich in einem geschwächten Immunsystem, verzögerter Wundheilung, Zahnproblemen und in Fruchtbarkeitsstörungen äußern kann.


MÖGLICHE SYMPTOME

  • Hirsutismus (langes, lockiges Fell)
  • Hufrehe Fettumverteilung
  • vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Polidypsie/Polyurie (vermehrtes Trinken/erhöhter Harnabsatz)
  • Abmagerung (Verlust an Muskulatur, Senkrücken)
  • Wundheilungsstörungen Appetitlosigkeit Lahmheit (aufgrund von Sehnenerkrankungen)
  • Lethargie Erhöhte Leber- / Nierenwerte Zahnerkrankungen Osteoporose

Eine Krankheit, viele Symptome

Das Equine Cushing Syndrom (ECS) zeichnet sich durch ein individuell verschieden ausgeprägtes Erscheinungsbild aus. Dies rührt daher, dass die einzelnen Symptome in den unterschiedlichsten Kombinationen auftreten können. Einige typische Erscheinungsbilder stellen wir hier vor.

|1| Merlin - Fettumverteilung

Die Entstehung von Fettpolstern über den Augen, sowie Kruppen- und Kammfett, wird mit einem veränderten Fettstoffwechsel in Zusammenhang gebracht.

Typisches Erscheinungsbild: Fettpolster über den Augen, am Mähnenkamm, Kruppe und Schulter

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|2| Mr. Montano – Abmagerung

Erhöhter Muskelabbau mit Abmagerung wird mit einem veränderten Eiweißstoffwechsel in Zusammenhang gebracht.

Typisches Erscheinungsbild: Der Abbau an Muskelmasse wird häufig an der Abnahme der Rückenmuskulatur festgestellt. Insgesamt magern diese Pferde ab, meist entsteht ein Senkrücken (häufig im Spätstadium erkennbar).

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|3| Trixi und |4| Hela – Hirsutismus langes/lockiges Haar

Das Kardinalsymptom Hirsutismus ist gekennzeichnet durch langes oder lockiges Fell meist in Verbindung mit einem unvollständigen oder verzögerten Fellwechsel. Hirsutismus kann generalisiert den ganzen Körper betreffen oder auch nur an einzelnen Körperregionen auftreten.

Typisches Erscheinungsbild: Langes und / oder lockiges Fell, auch regionales Auftreten von vereinzelten langen Haaren und Fellbüscheln bis hin zu übermäßigem Behang z. B. an den Gliedmaßen. Übermäßies Schwitzen (auch in Ruhe) kommt meist zusammen mit der Fellstoffwechselstörung vor. Zum einen begünstigt das lange Fell das Schwitzen, zum anderen wird eine gestörte Thermoregulation aufgrund der Veränderungen in der Hirnanhangdrüse vermutet.

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|5| Rio – Hufrehe

Ein relativ häufig auftretendes Sekundärsymptom bei Equinem Cushing Syndrom ist die Hufrehe.

Typisches Erscheinungsbild: Je nach Schwere der Erkrankung zeigen die Tiere geringe bis hochgradige Lahmheit bis hin zur vollständigen Bewegungsunlust mit Hinlegen. Aufgrund der hochgradigen Schmerzen nehmen die betroffenen Tiere auf der Abbildung sichtbare typische Haltung ein, um die betroffene(n) Gliedmaße(n) zu entlasten.

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Diagnose und Therapie bei Cushing Pferden

Die Diagnose
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Der Hirsutismus als Kardinalsymptom gilt mittlerweile als pathognomonisch. Das heißt, das typische klinische Erscheinungsbild des langen, lockigen Fells und ein unvollständiger oder verzögerter Fellwechsel sind typische Anzeichen für das ECS, so dass diese Symptomatik alleine als diagnostisch angesehen werden kann.

Dennoch sollte die Diagnose mittels einer Blutuntersuchung gesichert werden. Zur Diagnose des ECS wird heute fast ausschließlich der ACTH-Wert im Serum bestimmt. Der ACTH-Serumspiegel weist im Tages- und Jahresverlauf eine zirkadiane Rhythmik auf. Daher ist eine Serumkontrolle immer zur gleichen Uhr- und Jahreszeit sinnvoll. Aufgrund dieser Schwankungen haben alle Labore eine Anpassung der Referenzbereiche vorgenommen, so dass die Messung mittlerweile sehr zuverlässig ist.

In Fällen mit zweifelhaften Serumwerten kann der Dexamethason-Suppressionstest angewendet werden. Erhöhte Leberenzyme und Triglyceride sowie die alkalische Phosphatase sind ebenso wie erhöhte Insulin- und Glukosewerte häufige Veränderungen im Laborbefund. Die Ermittlung dieser Blutwerte ist vor Beginn einer Therapiemaßnahme zu empfehlen, um die Erkrankung auch gegen das Equine Metabolische Syndrom (EMS) abzugrenzen.

Pferde mit einem ACTH-Wert >50 pg/ml sollten als kritisch betrachtet werden, Werte >100 pg/ml weisen eindeutig auf das Equine Cushing Syndrom hin.

Die Therapie

Da das ECS unheilbar ist, erfolgt eine palliative Therapie, die lebenslänglich durchgeführt werden muss. In Deutschland gibt es zur Behandlung des ECS nur ein zugelassenes Medikament. Der Wirkstoff Pergolid-Mesilat, ein Dopamin-Rezeptor-Agonist, hemmt die vermehrte Abgabe von ACTH in der Hirnanhangdrüse.

Aufgrund der katabolen Stoffwechsellage benötigen jedoch alle Cushing-Pferde bedarfsgerecht kombinierte Mikronährstoffe und andere bioaktive Substanzen, um die Stoffwechselfunktionen in den verschiedenen Organen aufrecht zu erhalten.

Einsatz von Ernährungsmedizin bei Cushing

NÄHRSTOFFAUSGLEICH

Die äußerst komplexe Stoffwechsellage mit ihrer vielschichtigen Ausprägung an Symptomen bedingt eine individuelle und an die jeweilige Stoffwechselsituation angepasste Fütterung zur Unterstützung des Dysbalance-Ausgleichs. Generell haben Pferde mit ECS aufgrund der katabolen Stoffwechsellage einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen und anderen bioaktiven Substanzen. Eine den Bedürfnissen angepasste Grundfütterung ist empfehlenswert. Zur konkreten Reduktion der Stressreaktionen und zur Steigerung der Vitalität des Pferdes ist der Einsatz von navalis corticosal® als ergänzend bilanzierte Diät für den Ausgleich dieser Nährstoff-Dysbalancen ideal.

In der Ernährungsmedizin werden vollständig oder ergänzend bilanzierte Diäten für bestimmte medizinische Indikationen eingesetzt, um gezielt den entgleisten Stoffwechsel zu modifizieren. Hierbei kommen bedarfsgerecht kombinierte (Mikro-)Nährstoffe auf orthomolekularmedizinischer Basis und andere bioaktive Substanzen, wie z. B. sekundäre Pflanzenstoffe mit zum Teil pharmakologischer Wirkung zum Einsatz.

Mikronährstoffe sind wichtige Bausteine für funktionierende Stoffwechselprozesse. Sekundäre Pflanzenstoffe dienen den Pflanzen u. a. zur Abwehr von Krankheitserregern. Gleichzeitig können sie viele Funktionen im Organismus positiv beeinflussen und spielen deshalb eine wichtige Rolle in der Ernährungsmedizin.

Daher ist die Fütterung der Schlüssel zur Gesunderhaltung des Organismus. Denn durch Vorbeugung bzw. den Ausgleich von (Mikro-)Nährstoff-Dysbalancen, wie sie bei ECS auftreten, werden ernährungsmedizinische Wirkungen erzielt und Stoffwechselstörungen vorgebeugt.

So werden lebensnotwendige Stoffwechselprozesse reguliert, Selbstheilungskräfte aktiviert und die Gesundheit nachhaltig verbessert.

Tipps für diätetische Maßnahmen bei Cushings

Die vielschichtigen Ausprägung an Symptomen bei Cushing Pferden bedingt eine individuelle und an die jeweilige Stoffwechselsituation angepasste Fütterung. Generell besteht ein erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen und anderen bioaktiven Substanzen aber auch eine angepasste Grundfütterung ist empfehlenswert. Zur konkreten Reduktion der Stressreaktionen und zur Steigerung der Vitalität des Pferdes ist der Einsatz von navalis corticosal® als ideale ergänzend bilanzierte Diät für den Ausgleich dieser Nährstoff-Dysbalancen die erste Wahl. Bei der Fütterung von Pferden mit ECS sind nachfolgend beschriebene Grundlagen und diätetische Maßnahmen empfehlenswert.

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Diätetische Maßnahmen

1. Die Grundfutterration
Ausreichend Raufutter in Form von Heu und / oder Futterstroh ist notwendig, um eine physiologische Darmfunktion sicher zu stellen. Gutes Heu enthält (fast) alle lebensnotwendigen Nährstoffe.

2. Energieversorgung
Hauptenergielieferanten sind (rohfaserreiche) Gräser, die im Blinddarm mikrobiell fermentiert werden. Kohlenhydrate als Energiequelle finden bei ECS-Pferden restriktiven Einsatz, da sie eine hohe Insulin- und Glukosereaktion auslösen (z. B. Getreide). Gute Energielieferanten sind unmelassierte Rübenschnitzel. Ihr Faseranteil ist hoch, ihr Zuckergehalt sehr gering. Hochwertige Öle (z. B. kaltgepresstes Leinöl) können ebenfalls als zusätzliche Energiequelle eingesetzt werden.

3. Übergewichtige Pferde mit Insulinresistenz und Hufrehe gefährdete Pferde
Besondere diätetische Maßnahmen gelten bei Übergewicht, erhöhten Insulin- und Glukosewerten sowie bei Hufrehe. Eine sehr restriktive Fütterung ist unabdingbar. Auf Zucker und Stärke sollte gänzlich verzichtet werden (keine melassierten Müsli, kein Getreide). Die Tagesration besteht aus gutem Heu evtl. angereichert mit Futterstroh. Bei Hufrehegefahr sollte das Heu vor der Fütterung eingeweicht werden. Durch Einweichen von Heu werden lösliche Kohlenhydrate aber auch wichtige Nährstoffe ausgewaschen, so dass eine Mikronährstoff-Supplementierung (z. B. orthosal® KOMBI) notwendig wird. Weidegang sollte kontrolliert (optimaler Weise mit Maulkorb) stattfinden. Wird eine zusätzliche Energiequelle benötigt, können die unter „2. Energieversorgung“ genannten Futtermittel verabreicht werden.

4. Abgemagerte Pferde mit Muskelabbau
Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kommt es häufig zu generalisiertem Muskelabbau durch katabolen Eiweißstoffwechsel. Eine gezielte Supplementierung an hochwertigem Eiweiß (z. B. navalis orthosal® Amino 20 mit wertvollen Aminosäuren und hochwertigem GMO-freien Vollsoja) und die Zufuhr geeigneter Energiequellen (z. B. unmelassierte Rübenschnitzel, hochwertige Öle) sind für den Erhalt und Aufbau an Muskelmasse notwendig.

5. Erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen und anderen bioaktiven Substanzen
Die extreme Stoffwechsellage bedingt immer einen erhöhten Bedarf an Antioxidantien und anderen Mikronährstoffen. Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Mikronährstoffkombination (z. B. navalis orthosal® KOMBI) ist zur Unterstützung aller Stoffwechselprozesse notwendig. Zusätzlich wird die Leber- und Nierenfunktion stark belastet. Eine gezielte Unterstützung der Organfunktionen kann durch die zusätzliche Gabe von navalis heparal® und navalis nephrosal® erfolgen.

Gerne beraten wir Sie kostenfrei und erstellen ein individuelles Fütterungskonzept für Ihr ECS-Pferd oder -Pony (Beratungshotline 0711 7070749-0).

Zum Weiterlesen: Klinische Studie zum Nährstoffausgleich mit navalis corticosal®

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