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Hitze, Herz und Haut - die Schattenseiten der Sommersonne

Sommerhitze Hund

Wenn dem Hund zu heiß wird

Wir uns Hundebesitzern allen bekannt ist, können Hunde, aufgrund fehlender Schweißdrüsen, nicht schwitzen wie wir Menschen. Einzig an den Pfoten besitzen sie ein paar wenige und die reichen bei heißen Temperaturen einfach nicht aus. Die Folge: Hunde hecheln, wenn ihnen heiß ist, um ihren Temperaturhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Seit ein paar Jahren steigen die Temperaturen im Sommer aber soweit an, dass die Hunde an ihre Belastungsgrenze kommen. Nicht nur die Körpertemperatur steigt aufgrund der Sonnenstrahlen an, auch die Haut, der Kreislauf, die Nieren, das Lymphsystem und das Herz werden in dieser Zeit besonders gefordert. Je nach Rasse und Alter kann der Hundehalter in Form einer abgestimmten Futterration sowohl vorsorglich als auch im akuten Fall gezielt unterstützen.

Was passiert bei Sonnenschein mit der Hundehaut?

Wenn die Sonne wieder länger scheint, kommen auch die Insekten aus dem Winterschlaf zurück. Die Haut der Hunde wird stark strapaziert. Vor allem die Tiere mit sehr wenig oder dünnem Fellkleid bekommen die Sonneneinstrahlung besonders zu spüren; aber auch Hund mit dichtem Fell können Veränderungen am Hautbild aufweisen. Die gesunde Hundehaut gilt als elastisch und widerstandsfähig. Durch Austrocknung, Insektenstiche, Floh- oder Zeckenbisse kann diese leicht zu trocken oder gar rissig werden. Hier kann eine Extra-Portion Zink oft wahre Wunder bewirken.

Tipp für Hundebesitzer: Hunde mit weißem, wenigem oder sehr kurz geschorenem Fell sind anfällig für Sonnenbrand, da die UV-Strahlung leicht auf die Haut gerät. Daher empfiehlt es sich, diesen Tieren generell schattige Plätze anzubieten und dafür zu sorgen, dass diese gerade in der Mittagszeit auch dort bleiben. Sonnenbrand erkennt man übrigens bei Hunden ebenfalls an Rötungen, warmer oder schuppiger Haut. Im ersten Schritt helfen hier kühlende Umschläge oder reizlindernde Salben. Im schwerwiegenden Fall sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Wenn Herz und Kreislauf ins Ungleichgewicht geraten

Zum Herz-Kreislauf-System gehören das Herz, das Blutgefäßsystem und das Blut, das vom Herz angestoßen durch die Adern gepumpt wird. Je höher die Temperaturen im Sommer steigen, desto leichter gerät dieses lebensnotwendige System ins Wanken, die Wärmeabfuhr über das Herz-Kreislauf-System wird nach und nach träger und die Atemfrequenz, die bei einem gesunden Hund zwischen zehn und 30 Atemzügen pro Minute beträgt, steigt an.

Gerade bei Hunden ist eine Überhitzung nicht unwahrscheinlich, denn sie können überschüssige Körperwärme nicht über Schweiß ableiten. Die wenigen Schweißdrüsen an den Pfoten reichen dafür nicht annähernd aus. Stattdessen versuchen sie, ihre Körpertemperatur durch Hecheln zu regulieren. Doch das reicht manchmal einfach nicht aus. Weitere erste Anzeichen dafür, dass es den Tieren zu warm ist, sind glasige Augen, vermehrtes Sabbern, Koordinationsschwierigkeiten oder Schwindel sowie Mattigkeit und sogar Bewusstlosigkeit. Wird die Überhitzung nicht rechtzeitig erkannt, kann es im weiteren Verlauf zu einem Kollaps oder Krämpfen kommen. Auch Erbrechen und Durchfälle sind keine seltenen Symptome. Zahnfleisch und Zunge verfärben sich hellrot oder bläulich.

Tipps für Hundebesitzer: Bei heißen Temperaturen ist die Prophylaxe natürlich das berühmte A und O. Das Bereitstellen von frischem Wasser und die Möglichkeit für den Hund, in den Schatten oder ins Hausinnere gehen zu können, sollte selbstverständlich sein. Das Zurücklassen des Tieres im Auto gilt im Sommer nach wie vor als absolutes No-Go. Wenn der Hund Bewegung braucht, ist Schwimmern eine gute Alternative. Arbeitshunde konzentrieren sich häufig so stark auf ihre Aufgaben, dass ihnen eine Überhitzung zunächst nicht bewusst wird. Hier stehen die Tierärzte in der Verantwortung, dass ihnen nichts passiert.

Sollte die Hitze den Hunden trotz aller Vorsicht zu stark zu schaffen machen, sollten diese sofort in den Schatten oder ins klimatisierte Haus gebracht werden. Im Zweifel gibt die Körpertemperatur des Tieres Aufschluss auf seinen Gesundheitszustand: Bei einem gesunden Hund beträgt diese zwischen 37,5 und 38,5°C. Ab 39,5°C treten meist erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung auf; über 41°C besteht die Gefahr eines Hitzschlags. Im akuten Fall helfen kühle, feuchte Handtücher im Nacken oder zwischen den Beinpaaren oder die Möglichkeit für den Hund, sich auf kühle Fliesen legen zu können. Trinken ist ebenfalls wichtig. Der Tierarzt steht bei Fragen und im Notfall stets für Rat und Tat zur Verfügung.

Nicht zu vergessen: Generell besteht bei allen Hunden die Gefahr, dass ihnen die Hitze nicht gut tun. Senioren, Hunde mit Herz- und/oder Gewichtsproblemen, Tiere mit besonders langem oder dickem Fell sowie Hunde mit zu kurzen Nasen und flachen Gesichtern (Bulldoggen, Boxer, Möpse etc.) sind allerdings besonders anfällig.

Bei Hitze sollte der Wassernapf stets gefüllt sein!

Um das Herz-Kreislauf-System wie bereits beschrieben optimal zu unterstützen, benötigen die Hund Wasser - und im Sommer noch mehr Wasser. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass Hunde normalerweise 20 bis 100 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht an Wasser benötigen. Je höher die Temperaturen und je aktiver der Hund, desto mehr Wasser sollte dieser saufen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Tiere ausreichend saufen, der kann ganz einfach den sogenannten Hautfaltentest machen: Dazu hebt man mit zwei Fingern eine Falte an, sollte sich diese umgehend zurückbilden und nicht stehenbleiben. Ist dem nicht der Fall, fehlt dem Organismus Flüssigkeit.

Tipp für den Hundebesitzer:Nicht selten fehlt den Hunden die Motivation, ausreichend zu trinken. Hier hilft es beispielsweise, das (Trocken-)Futter mit einer Extra-Portion Wasser anzureichern. Spaziergänge sollten an Bächen oder Seen entlang führen, hier kann der Hund immer wieder selbst ans oder auch ins Wasser, um zu saufen oder sich abzukühlen. Dazu sollte das Wasser im Wassernapf stets sauber und frisch sein.

Die perfekte Futterration: Davon profitieren Pferde und Hunde bei heißen Temperaturen

  1. Für die Haut: Sowohl prophylaktisch als auch im akuten Fall von Stichen, trockener Haut oder offenen Stellen beziehungsweise Wunden empfiehlt sich das Zufüttern von navalis® orthosal zink.
  2. Für das Herz: Um den Kreislauf im Sommer in Schwung zu halten und das Herz optimal zu unterstützen, profitieren Hunde vorbeugend und im akuten Fall von navalis® coronal.
  3. Für den Wasserhaushalt: navalis® nephrosal fördert die Nierentätigkeit und hält beziehungsweise bringt damit den Flüssigkeitsstoffwechsel der Hunde in Schwung.